Sport im Rolli

Für sehr viele Menschen in Deutschland gehört die tägliche Fortbewegung im Rollstuhl zum Alltag. Mit „Sport im Rolli“ wollen wir deshalb eine Minderung der Distanz zwischen Behinderten und Nichtbehinderten erreichen. Hierbei soll ein reger Austausch stattfinden, der Jugendlichen ohne Beeinträchtigungen überhaupt erst die Möglichkeit bietet, ein Verständnis für die Schwierigkeiten und Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen zu entwickeln. Wir möchten die Augen dieser Kinder und Jugendlichen für ihr späteres Erwachsenen- und Berufsleben öffnen. Zudem möchten wir zeigen, dass man sich durchaus geschickt im Rollstuhl fortbewegen kann.

„Sport im Rolli“ findet 2011 im November bereits zum 8. Mal statt. An dieser Veranstaltung nehmen 16 Regelschulen teil. Die Achtklässler fahren Wettkämpfe und spielen Rolli-Basketball. Es finden Einzel-, Staffel- und Lehrerrennen statt. Die Schüler ohne sichtbare körperliche Einschränkungen haben daran sehr viel Spaß und begreifen den Rollstuhl zunächst einmal nur als Sportgerät.

Außerdem nimmt die IBF auch regelmäßig an der Nils Nager Kinderolympiade teil. Bis heute (2011) haben wir schon 3.500 Kinder in den Rollstuhl bitten können und ihnen so erste Erfahrungen im Umgang mit diesem ermöglicht.